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Strattive

Vier Wege, denselben Engpass aufzulösen.

Meistens ist es eine Mischung: eine Schnittstelle hier, ein bisschen Automatisierung dort und ein kleines Tool für den Teil, den kein Standardprogramm abdeckt. Welcher Weg der richtige ist, entscheidet der Prozess.

01 · Automatisierung

Prozess­automatisierung

Ein Ablauf, der von selbst läuft: Der Auslöser kommt, die Schritte passieren, das Ergebnis steht im System. Ein Mensch schaut nur noch dahin, wo es wirklich nötig ist.

Typische Auslöser

  • Eine Mail trifft im Sammelpostfach ein
  • Eine Datei landet im Ordner oder auf dem SFTP
  • Ein Datensatz ändert sich im ERP oder im Shop
  • Ein Zeitplan feuert, stündlich, täglich oder zum Monatsende
  • Jemand drückt einen Knopf in einem Tool

Was dann passiert

  • Daten holen, lesen und auf Plausibilität prüfen
  • Regeln anwenden, Werte ergänzen, zuordnen
  • In die Zielsysteme schreiben
  • Benachrichtigen und jeden Schritt protokollieren
  • Bei Unklarheit an einen Menschen übergeben

Womit wir das bauen

n8neigene DiensteZeitpläne und WächterWarteschlangen

Für die Standardwege nehmen wir n8n. Das spart Zeit und ist bei Ihnen im Haus betreibbar. Alles, wofür es keinen Baustein gibt oder wo er zu langsam wäre, schreiben wir selbst.

Ein Detail, das den Unterschied machtWir bauen Abläufe so, dass sie zweimal laufen dürfen, ohne doppelt zu buchen. Das klingt nach einer Kleinigkeit, ist aber genau der Unterschied zwischen einer Automatisierung, der man vertraut, und einer, die jemand jeden Morgen kontrolliert.
02 · Integration

Schnittstellen

Zwei Systeme, die sich nicht kennen, brauchen keinen Menschen als Übersetzer. Sie brauchen eine Schnittstelle und jemanden, der weiß, was zu tun ist, wenn die Gegenstelle gerade nicht antwortet.

Wenn es eine Schnittstelle gibt

  • REST, SOAP und GraphQL
  • Direkter Zugriff auf die Datenbank
  • EDI und EDIFACT im Lieferantenverkehr
  • Webhooks für Änderungen in Echtzeit

Wenn es keine gibt

  • CSV, XML oder JSON über Ordner und SFTP
  • E-Mail mit Anhang als Transportweg
  • Export und Import nach festem Zeitplan
  • Automatisierung der Oberfläche als letzter Ausweg

Worauf es dabei wirklich ankommt

  • Eine Feldzuordnung, die auch die Sonderfälle kennt
  • Prüfung vor dem Schreiben, nicht danach
  • Wiederholbarkeit ohne Dubletten
  • Sichtbare Fehler statt stiller Datenverluste
Die Arbeit steckt selten im AnbindenSie steckt in der Frage, was passieren soll, wenn ein Pflichtfeld leer ist, zwei Systeme unterschiedliche Wahrheiten haben oder die Gegenstelle drei Stunden nicht erreichbar war. Diese Fragen klären wir, bevor etwas live geht.
03 · Software

Eigen­entwicklung

Manchmal gibt es für das, was Sie brauchen, schlicht kein Produkt. Dann bauen wir es. Klein genug, dass es sich rechnet, und so, dass Sie es behalten können.

Was wir typischerweise bauen

  • Interne Tools für einen konkreten Ablauf
  • Portale für Kunden oder Lieferanten
  • Konfiguratoren und Preisrechner
  • Freigabe- und Prüfstrecken
  • Dashboards auf echten Daten statt auf Exportständen

Wie wir dabei arbeiten

  • Klarer Funktionsumfang je Ausbaustufe
  • Sie sehen früh eine lauffähige Version
  • Dokumentation gehört zur Lieferung, nicht zum Nachtrag
  • Tests da, wo Fehler teuer werden

Unser Technikstapel

C# und .NETTypeScriptNode.jsPythonPostgreSQLSQL ServerDocker

Bewusst gängige Technik. Damit findet sich jeder Entwickler zurecht, auch einer, der nicht bei uns arbeitet.

Was Ihnen gehörtQuellcode, Dokumentation, Zugänge und die Betriebsanleitung. Wir arbeiten mit gängiger Technik, nicht mit einer Plattform, die nur wir bedienen können. Wenn Sie morgen jemand anderen damit beauftragen wollen, soll das gehen.
04 · KI

KI im Prozess

KI ist kein Selbstzweck. Im Prozess ist sie genau da nützlich, wo Informationen unstrukturiert hereinkommen: als Fließtext, als Scan, als Mail, die jedes Mal anders formuliert ist.

Wo sie wirklich hilft

  • Belege, Bestellungen und Lieferscheine lesen
  • Freitext in saubere Felder überführen
  • Anfragen klassifizieren und weiterleiten
  • Ähnliche Artikel oder Kunden zuordnen
  • Zusammenfassen, was sonst jemand lesen müsste

Wovon wir abraten

  • Wenn eine klare Regel genauso gut funktioniert
  • Wenn ein falsches Ergebnis niemandem auffällt
  • Wenn niemand die Ausgabe prüfen kann oder will
  • Wenn die Daten das Haus nicht verlassen dürfen und kein lokales Modell in Frage kommt

Welche Modelle wir einsetzen

Anthropic ClaudeOllamaLlamaMistral

Claude für die anspruchsvollen Fälle, lokale Modelle über Ollama, wenn die Daten das Haus nicht verlassen dürfen. Welches Modell wo läuft und was dorthin übertragen wird, steht vorher schriftlich fest.

Jede KI-Entscheidung bekommt eine SchwelleDas Modell gibt an, wie sicher es sich ist. Unterhalb der vereinbarten Schwelle entscheidet es nicht, sondern legt vor. Das ist unspektakulärer, als der Prospekt verspricht, aber genau deshalb kann man dem Ergebnis trauen.
Einordnung

Wann was passt und wo die Grenze liegt.

Nicht jedes Problem ist ein Softwareproblem, und nicht jede Lösung muss von uns kommen. Diese Übersicht nehmen wir auch im Erstgespräch zur Hand.

WegPasst, wenn ...Die Grenze
Standardsoftware kaufenIhr Ablauf dem Standard entspricht und Sie bereit sind, sich anzupassen.Sie passen sich der Software an, nicht umgekehrt. Bei gewachsenen Abläufen wird das teuer.
Bestehendes automatisierenDie Systeme stehen und funktionieren, nur die Übergänge dazwischen sind Handarbeit.Was das Quellsystem nicht hergibt, kann auch die beste Automatisierung nicht erfinden.
EigenentwicklungEs kein passendes Produkt gibt oder der Ablauf selbst Ihr Vorteil im Markt ist.Höherer Erstaufwand. Dafür passt es genau, und es gehört Ihnen.
Gar nichts tunDer Ablauf selten vorkommt, wenig Zeit kostet oder sich ohnehin bald ändert.Auch das ist ein Ergebnis. Wir sagen es Ihnen, wenn wir zu diesem Schluss kommen.

Welcher Weg bei Ihnen passt, klären wir in dreißig Minuten.

Nennen Sie uns den Ablauf, der bei Ihnen am meisten Zeit kostet. Dann ordnen wir ein, was sich automatisieren lässt, was nicht und in welcher Reihenfolge es Sinn ergibt.